Fragen zu Überweisungs-QR-Codes
Kurze Antworten zu Datenschutz, Banking-Apps, Kosten und Grenzen.
Werden meine Daten hochgeladen?
Nein. Tabelle, IBAN und alle Codes werden in deinem Browser verarbeitet. Es gibt keinen Server, der deine Daten empfängt, und nichts wird gespeichert – nach dem Schließen des Tabs ist alles weg. Das kannst du prüfen: Lade die Seite, trenn die Internetverbindung und erzeuge Codes – es funktioniert trotzdem.
Was kostet das?
Nichts. Es gibt keine Anmeldung, kein Wasserzeichen und keine Begrenzung bis 2.000 Zeilen je Durchgang. Die Codes darfst du für beliebige Zwecke nutzen, auch gewerblich.
Welche Banking-Apps lesen die Codes?
Verbreitet sind EPC-QR-Codes vor allem in Deutschland und Österreich; viele Apps von Banken und Sparkassen lesen sie. Die Funktion heißt je nach App etwa „Scannen“, „QR-Code“ oder „Foto-Überweisung“. Eine Pflicht für Banken gibt es nicht (die EPC-Vorgabe ist ausdrücklich freiwillig). Teste deshalb vor dem Verschicken mit ein paar Apps.
Kann der Code Geld abbuchen?
Nein. Der Code füllt nur das Überweisungsformular aus. Der Zahler sieht Empfänger, IBAN, Betrag und Zweck und muss die Überweisung wie gewohnt freigeben. Für Einzüge vom Konto brauchst du ein SEPA-Lastschriftmandat – dafür gibt es unser Werkzeug SEPA-Lastschrift für Vereine.
Umlaute im Namen oder Zweck?
Der Code nutzt UTF-8, Umlaute sind also erlaubt und die meisten Apps zeigen sie richtig an. Bei der Überweisung wandeln manche Banken sie in „ae“, „oe“, „ue“ um. Wenn eine App Zeichensalat zeigt, setz den Haken „Umlaute ausschreiben“.
Geht ein Code ohne Betrag?
Ja. Der Betrag ist optional. Das passt für Spenden oder wenn der Betrag erst später feststeht – der Zahler tippt ihn dann selbst ein.
Was ist eine RF-Referenz?
Eine strukturierte Zahlungsreferenz nach ISO 11649: „RF“, zwei Prüfziffern und bis zu 21 Buchstaben oder Ziffern, z. B. RF18539007547034. Buchhaltungsprogramme können Zahlungseingänge damit automatisch zuordnen. Wenn du keine Software hast, die RF-Referenzen auswertet, nimm einfach einen Verwendungszweck mit Rechnungs- oder Mitgliedsnummer.
Geht das auch für Konten im Ausland?
Für alle IBANs aus SEPA-Ländern, also auch Österreich, Frankreich oder die Schweiz. Bei Konten außerhalb des EWR (z. B. Schweiz, Vereinigtes Königreich) verlangt die EPC-Vorgabe zusätzlich die BIC. Der Betrag ist immer in Euro.
Eine Zeile wird nicht exportiert – warum?
Sie hat einen Fehler, etwa eine IBAN mit falscher Prüfziffer oder einen zu langen Verwendungszweck. Die Liste „Fehler und Hinweise“ nennt Zeile und Grund. Hinweise (gelb) sind keine Fehler – diese Codes werden exportiert.
Wer haftet für falsche Codes?
Das Werkzeug prüft Format und Prüfziffern, kann aber nicht wissen, ob eine IBAN wirklich zu deinem Konto gehört. Prüf deshalb Empfänger und IBAN und scanne vor dem Verschicken ein paar Codes selbst. Einzelheiten stehen in den Nutzungsbedingungen.